Halswirbelsäulensyndrom (HWS) oder Zervikalsyndrom

Das HWS-Syndrom, auch Zervikalsyndrom genannt, kann sich in einer Vielzahl von Symptomen äußern: Es kann Muskelverspannungen, Nacken- und Rückenschmerzen, ebenso Kopfschmerzen und Schwindel auslösen. Selbst Kribbeln und Lähmungserscheinungen in Armen und Händen sind möglich. Diese Symptome können für die betroffenen Menschen eine unangenehme bis hin zu einer sehr beeinträchtigenden Alltagsbelastung werden.
Mögliche Ursachen sind Fehl- und Dauerbelastungen des Körpers. So können sich Zähneknirschen oder langes Sitzen, z. B. am Computer oder im Auto, ungünstig auf die Nacken-, Schulter- und Kiefermuskulatur auswirken, da diese in engem funktionellen Zusammenhang stehen. Zudem kann psychischer Stress sowohl Ursache von Verspannungen als auch umgekehrt eine Folge von Verspannungen sein. Weitere Gründe für ein HWS-Syndrom sind Verschleißerscheinungen der Bandscheiben und Gelenke ebenso wie Traumata (z.B. Schleudertrauma, Fahrrad- oder Reitunfälle). Da der Körper Traumata lange durch eine Schonhaltung kompensieren kann, ist es möglich, dass diese Beschwerden erst nach Jahren wieder als Schmerz auftreten.

Um die Diagnose abzuklären, ist es sinnvoll, einen Orthopäden, Neurologen oder Hausarzt zu rate zu ziehen. Zu den gängigen Behandlungsformen des HWS-Syndroms gehören Medikamente, Spritzen, Physiotherapie und Massagen. Sollten sich die Beschwerden im Zuge dieser Maßnahmen nicht grundlegend bessern, kann eine osteopathische Behandlung begleitend oder als Alternative gewählt werden.

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